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DER  KONTRAPUNKT ZUM MEDIALEN LÄRM


DIE RUNDE


Nachdem wir seit 2010  unsere jährliche Runde insgesamt 14 Mal durchgeführt haben, wollen wir dieses einmalige Format (wenige Teilnehmende diskutieren mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten am runden Tisch) themenzentriert auch in der Schweiz anbieten. 

Als Thema haben "Das Ende (unserer) regelbasierten Welt" gesetzt, geopolitisch, wirtschaftlich aber auch innenpolitisch.


Das alles an einer Runde zu behandeln, sprengt den Rahmen der Runde. Deshalb wollen wir 2026 drei Runden durchführen. Die erste Runde (30.1. und 31.1.2026) hat als Titel  "Das Ende des Nahen Ostens - denken über friedliche Lösungen". Am 6. und 7. März beschäftigen wir uns mit der globalen Wirtschaft. Kommt es zu einem Crash oder geht alles so weiter, wie bis anhin? Und vom 26.8 bis 29.8. fassen wir das Ganze unter dem Titel "Das Ende einer regelbasierten Welt" zusammen. 


Was ist "die Runde" genau? 

Fünf Antworten:







Erich Gysling, Mitbegründer der Runde / Nahostexperte










Werner van Gent, Mitbegründer und Leitung der Runde





Pascal Weber, Korrespondent SRF, Washington, regelmässiger Teilnehmer der Runde, auch 2026 wird Pascal unsere Runde mit seiner Präsenz bereichern.

"ich finde die Runde etwas Einzigartiges. Da ist einmal das Publikum, unseres Publikum, das mich direkt konfrontiert mit meinen Aussagen, ein Publikum, bei dem ich sehe, wie es ankommt, was ich sage. Und dann haben wir eine wissenschaftliche Ebene. Es kommen an der Runde also drei Sachen zusammen, ein sehr gut informiertes Publikum, wir die Journalisten und die Wissenschaft. Drei Sachen, die sonst nie zusammenkommen. Ich hoffe, dass es für die Teilnehmenden befruchtend ist, für mich ist es das, ich lerne jedes Mal unheimlich viel, von all diesen drei Seiten"







Alexandra Gubser, Korrespondentin SRF, Berlin.

Wie erlebst Du gerade die Runde hier in Riga?

"Es ist wahnsinnig wohltuend zu sehen, dass die Leute sich wirklich interessieren, auch im Detail, dass sie informiert sind, kritische Fragen haben und uns damit konfrontieren – und dass ich dadurch die andere Perspektive bekomme: Wie kommt das überhaupt an, was ich mache? Ich bekomme hier die Gelegenheit, auch Hintergründe aufzuzeigen, was in einem Zweiminuten‑Stück der Tagesschau nicht geht.“ Alexandra reiste Mai 2025 zur Runde in Riga.







Viola Käumlen, Fotografin, Basel, regelmässige Teilnehmerin.

An wen richtet sich "Die Runde"? Gibt es spezielle Voraussetzungen?

"all jene, die interessiert sind an grosse, wunderbare öffentliche Diskussionen in einem doch sehr privaten Rahmen, die sind an der Runde bestens aufgehoben. Voraussetzung? Man muss ein Interesse haben, aber ohne das geht es überhaupt nicht - das stimmt aber genau genommen für alles iauf dieser Welt"









Die Runde im Rückblick:

Vor 15 Jahren htten Erich Gysling und Werner van Gent  im legendären «Al Bustan» eine erste Gesprächsrunde mit führenden Medienleuten rund um das Geschehen im Nahen Osten durchgeführt. Sie nannten das Treffen damals «Die Runde». Und das nicht ohne Grund. Seither haben sie ein einmaliges Gesprächsformat entwickelt, bei dem Experten und Expertinnen sowie ein interessiertes Publikum sich mehrere Tage lang am runden Tisch und auf Augenhöhe mit brisanten Fragen der jeweiligen Region beschäftigen. 



Erich Gysling & Werner van Gent 


«Die Runde» hat den Teilnehmenden von da an in Doha, Kiew, Jerewan, Tbilissi, Nicosia, Athen, Dublin, Thessaloniki, Wien, Istanbul oder Montreux immer wieder einmalige Einblicke in das Weltgeschehen geliefert. Das Motto lautete immer: «Weiterdenken, wo Ideologien nicht weiterhelfen». Unsere Welt ist seit 2010 allerdings noch viel komplexer geworden. Krisen und Kriege sind näher an Europa herangerückt. Das stellt unsere Medien und unsere Öffentlichkeit vor enorme Herausforderungen.

Im Mai 2025 fand in der lettischen Hauptstadt Riga die 14. Runde statt.  Die Teilnehmenden waren sich einig: Das war eine der besten Runden der letzten 15 Jahre. Bei der Auswertung dieser Runde haben wir aber auch erkannt, dass wir uns auf einzelne, besonders brisante Fragen konzentrieren müssen. Nur so können wir weiterhin eine wertvolle Bereicherung und Ergänzung zu den geläufigen Medien darstellen. Die Wahl des Reiseziels hängt direkt damit zusammen. Doch wo ist in einem Jahr welches Thema noch aktuell?  Der Organisationsvorlauf für eine Runde ist leider recht lange.

Der Ausblick:

Gerade weil die Weltlage so volatil ist, wollen wir 2026 ausnahmsweise drei kürzere, themenzentrierte Runden in der Schweiz durch- führen.

Diese «Minirunden» kreisen um das Auseinanderfallen einer normenbasierten Ordnung, im Nahen Osten, in der Weltwirtschaft und in der Geopolitik.  Wir müssen uns die Frage stellen: Wie finden wir uns in einer Welt zurecht, die immer mehr mafia-ähnliche Strukturmerkmale aufweist?

 

Für diese «Minirunden» haben wir selbstverständlich wieder namhafte Expertinnen, Experten und Moderatoren engagiert.

Sie sind herzlich eingeladen, zur Runde zu stossen - Sie werden es ganz bestimmt nicht bereuen! Die einzige Vorbedingung: ein grosses Interesse daran, das Weltgeschehen verstehen zu wollen.



Diskussion am Rande der Runde