«Die Runde»
Werner van Gent und Erich Gysling analysierten als Korrespondenten u.A. für das Schweizer Fernsehen jahrzehntelang die Weltlage – meist ohne direktes Echo des Publikums. Mit ihrem eigenen Gesprächsformat «Die Runde» haben sie 2010 einen gemeinsamen Wunsch verwirklicht: Expertinnen und Experten diskutieren mit einem interessierten Publikum auf Augenhöhe brisante Fragen des Zeitgeschehens.
«Weiterdenken, wo Ideologien nicht weiterhelfen», blieb bis heute das Credo von «Die Runde». Nicht zuletzt versteht sich das in dieser Form einmalige Forum als bewusster «Kontrapunkt zum medialen Lärm». Das Wort ist stets offen, Dialog und Meinungsbildung sind das Ziel. Sie sind herzlich eingeladen, zur Runde zu stossen - Sie werden es bestimmt nicht bereuen. Die einzige Vorbedingung ist ein grosses Interesse daran, das Weltgeschehen verstehen zu wollen.
Seit der ersten «Runde» im legendären «Al Bustan» zum Nahen Osten war das mehrtägige Diskussionsforum an den verschiedensten Orten zu Gast: Von Doha, Kiew, Tiblissi, Nicosia, Athen und Dublin über Thessaloniki, Wien, Istanbul, Montreux und zuletzt Riga - überall gewannen die Teilnehmenden einmalige Einblicke ins Weltgeschehen und die jeweilige Region. Bei gemeinsamen Diskussionen im Plenum ebenso wie bei vertiefenden Exkursionen und Aktivitäten vor Ort.
2026 gastiert «Die Runde» in der Schweiz. Mit «Das Ende (unserer) regelbasierten Welt» steht ein Thema mit geopolitischen, wirtschaftlichen und innenpolitischen Dimensionen im Fokus. Zu viel Gesprächsstoff für ein einziges Treffen. Deshalb findet «Die Runde» 2026 gleich drei Mal statt. «Das Ende des Nahen Ostens - denken über friedliche Lösungen» lautet der Titel der ersten Runde vom 30./31. Januar. Die Runde vom 6./7. März widmet sich der Frage, wie sich die Schweiz positioniert in der neuen, globalen Wirtschaft. Die abschliessende Runde vom 26. bis 29. August fasst das Ganze unter dem Titel «Das Ende einer regelbasierten Welt» zusammen.
Das sagen Teilnehmende über «Die Runde»:
Erich Gysling, Mitbegründer der Runde / Nahostexperte
Werner van Gent, Mitbegründer und Leitung «Die Runde»
Pascal Weber, Korrespondent SRF, Washington, regelmässiger Teilnehmer der «Runde». Auch 2026 wird Pascal dabei sein.
«Ich finde «Die Runde» etwas Einzigartiges. Da ist einmal das Publikum. Unser Publikum, das mich direkt konfrontiert mit meinen Aussagen. Ein Publikum, bei dem ich sehe, wie ankommt, was ich sage. Und dann haben wir eine wissenschaftliche Ebene. Es kommen an der Runde also drei Akteure zusammen: ein sehr gut informiertes Publikum, wir, die Journalisten, und die Wissenschaft. Drei Perspektiven, die sonst nie zusammenkommen. Ich hoffe, dass es für die Teilnehmenden befruchtend ist. Für mich ist es das. Ich lerne jedes Mal unheimlich viel, von all diesen drei Seiten».
Alexandra Gubser, Korrespondentin SRF, Berlin.
Wie erlebst Du «Die Runde»?
Viola Käumlen, Fotografin aus Basel, regelmässige Teilnehmerin
An wen richtet sich «Die Runde»? Gibt es spezielle Voraussetzungen?
«All jene, die interessiert sind an grossen, wunderbar öffentlichen Diskussionen in einem doch sehr privaten Rahmen, die sind an der Runde bestens aufgehoben. Voraussetzungen? – Man muss ein Interesse haben. Ohne das geht es überhaupt nicht. Das trifft aber genau genommen auf alles in dieser Welt zu».